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eine Mann streckt seine Hand aus, um ein digitales Muster zu berühren

Best Practice: Wachstum der Kanzlei finanzieren

14. März 2018 · Beitrag von Torsten Paßmann in den Kategorien: Tagesgeschäft

Bei uns ist neulich eine interessante Anfrage eingetrudelt. Der Rechtsanwalt hatte eine sehr präzise Vorstellung davon, wie er seine Kanzlei weiterentwickeln will und welchen Beitrag die AnwVS dazu leisten soll. Aus Gründen der anwaltlichen Verschwiegenheit wollen wir nicht zu sehr ins Detail gehen, aber anonymisiert haben wir hier ein gutes Fallbeispiel.

Schritt 1: Die Anfrage

Ich interessiere mich für eine Zusammenarbeit.

Als Alleininhaber einer Kanzlei [in einer großen deutschen Stadt] strebe ich dieses Jahr ein Umsatzvolumen [im hohen sechststelligen Bereich] an.

Um die Digitalisierung und mein weiteres Wachstum vorantreiben zu können, benötige ich Liquidität.

Schritt 2: Der Beitrag der AnwVS

Digitalisierung kann an dieser Stelle ja alles bedeuten, meint aber zum Glück nicht das unselige „besondere Anwaltspostfach“ – sondern „zukunftsfähige Kanzlei“ bzw. „Legal Tech“ im echten Sinn. Aber wie gesagt, darum soll es hier ja nicht gehen. Die Frage ist ja vielmehr: Was wir können wir von der AnwVS machen, damit diese Kanzlei liquide ist?

Die Antwort ist ganz einfach: Wir sind eine Verrechnungsstelle, finanzieren Rechnungen und folgen dabei diesem Ablauf:

  1. Wir schließen einen Vertrag zum Ankauf und zur Vorfinanzierung der Forderungen und Rechnungen.
  2. Anders als im klassischen Factoring ist bei uns keine ausführliche ANalyse uIhrer Forderungen und Mandantenstruktur erforderlich. Uns genügt es, bei Einreichung einer Rechnung von Ihrem Mandanten zu erfahren, da unserer Kreditprüfungen grundsätzlich online und daher sehr schnell erfolgen.
  3. Ist das erledigt, überweisen wir die Rechnungsgegenwerte am Tag nach der Einreichung an Sie. Ihre Rechnungen werden so unmittelbar zu Bargeld.
  4. Kurz: Wir machen Liquidität planbar.

Zurück zu dem konkreten Fall:

  • Der durchschnittliche Zeitbedarf, bis eine Rechnung bezahlt ist, liegt bei der vorgenannten Kanzlei bei etwas über 40 Tagen.
  • Durch unsere Bonitätsprüfung für jeden einzelnen Mandanten weiß der Kanzleiinhaber, ob bzw. wann Vorkasse oder Anzahlung sinnvolle Optionen sind.
  • Kurz: Die Digitalisierung der Kanzlei lässt sich vorantreiben.

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Über den Autor

Torsten Paßmann

Chefredakteur des Blogs. Verfügt über journalistische Erfahrung bei der Rheinischen Post und dem VentureCapital Magazin. War anschließend der Pressesprecher der Berentzen-Gruppe und steuerte dort auch die Investor Relations.


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