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Die besten Weihnachtsfilme: „Anwalts-Edition“ – Tipps vom AnwVS-Team

12. Dezember 2018 · Beitrag von Blog-Redaktion in den Kategorien: Vermischtes

Noch knapp zwei Wochen bis zum Fest der Liebe. Wer als Rechtsanwalt seine Profession einmal in einem jahreszeitlichen Filmsetting sehen möchte, bekommt hier fünf Tipps. Vier eignen sich für die ganze Familie und zwei gehen dabei juristisch durchaus in die Tiefe. „Rechtsanwalt“ ist dort mehr als bloß eine Charakterbeschreibung. Wer sich für unsere Filmtipps aus dem Vorjahr interessiert, wird hier fündig: Die besten Weihnachtsfilme: „80er Jahre Edition“ – Tipps vom AnwVS-Team.

Zwei Weihnachtsmänner (D, 2008)

Es gibt durchaus Menschen, die das zweiteilige (und rund drei Stunden lange) Werk mit Christoph Maria Herbst (als Rechtsanwalt Tillmann Dilling) und Bastian Pastewka (als „Poolnudelvertreter“ Hilmar Kess) als „wohl lustigsten deutschen Weihnachtsfilm“ betrachten.

Darum geht’s: Rechtsanwalt Dilling will bei einem Wiener Unternehmen kurz vor Weihnachten einen signifikanten Teil der Belegschaft entlassen. Anschließend soll es per Flieger gen Berlin und zur Familie gehen, wo das Fest bereits per Excel-Sheet durchgeplant ist. In dem Business Class begegnet der dem – durch seine Freundlichkeit gegenüber dem Schalterpersonal – hochgestuften Poolnudelvertreter. Der Flug wird schließlich nach Bratislava umgeleitet und die beiden begeben sich auf eine Odyssee

 

Oh Tannenbaum (D, 2007)

Darum geht’s: Die Hauptfigur dieses zwischenzeitlich an „A Christmal Carol“ von Charles Dickens erinnernden Films ist hauptberuflich Rechtsanwalt, nebenbei Vermieter und charakterlich ein „Eigenbrötler“ und „Menschenfeind“. Angesichts dieser Konstellation wundert es nicht, dass er sich über die Feiertage sprichwörtlich in Arbeit vergraben will – was aber selbstredend nicht funktioniert.

Ein Rohrbruch in seinem Penthouse setzt an Heiligabend erst das eigene Bad unter Wasser, dann die darunterliegenden Wohnungen. Während die Wohnung des Anwalts trockengelegt werden kann, werden die Wohnungen der Mieter unbewohnbar. Und in der Folge nisten sie sich beim grummeligen Vermieter ein, dessen menschliche Seite sie mit der Zeit auftauen.

Die Kritik zeigt sich überwiegend positiv und lobte „eine heitere, herzerwärmende Geschichte mit Schauspielern, denen man gern zuschaut“, Günther Maria Halmer als „einfach perfekt“ gespielten Weihnachtsphobiker sowie die „gelungene Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit“.

 

Screenshot von YouTube
YouTube-Screenshot, da kein Trailer zu finden war

 

The Ice Harvest (USA, 2005)

Formal soll es sich bei diesem Film um eine Kriminalkomödie handeln, aber tatsächlich ist die Geschichte um John Cusack als Mafiaanwalt „Charlie“ eher ein „mit komischen Situationen gespickter, eisgekühlter Gangsterthriller“ (so Video.de).

Darum geht’s: Am Weihnachtsabend wollen Rechtsanwalt Charlie und der korrupten Geschäftsmann Vic (Billy Bob Thornton) einen Mafia-Boss um 2 Mio. USD „erleichtern“. Grundsätzlich funktioniert das auch, nur die nachfolgende Flucht aus der Stadt geht schief, weil Eisregen den Individualverkehr lahmlegt. In der Folge entspinnt sich eine blutige Hetzjagd, die neben einer Reihe überraschender Wendungen auch mit Humor gebrochen wird.

Das Wunder von Manhattan (USA, 1947)

Der u.a. als „bestes adaptiertes Drehbuch“ und „beste Originalgeschichte“ oscarprämierte Filmklassiker (Originaltitel Miracle on 34th street) ist so populär, dass er noch 2007mit einer deutschen Tonspur auf DVD neu aufgelegt wurde. Dazu gibt es eine Reihe von Nachverfilmungen, die aber die allesamt den Charme des Originals missen lassen.

Darum geht’s: Als Vertretung für einen angetrunkenen „Weihnachtsmann“ engagiert ein Kaufhaus einen Vertreter, der sich tatsächlich für den Weihnachtsmann hält. Die Justiz hält ihn jedoch für geistesgestört und will ihn psychiatrisch unterbringen. Der Verteidiger setzt derweil voll auf Publicity, doch der Staatsanwalt bleibt auf seiner Linie und verlangt einen belastbaren Beweis.Uns ist kein Film bekannt, der Weihnachten und Justiz so intensiv und so gekonnt miteinander verknüpft. Aber bevor Missverständnisse entstehen: Das eigentliche Zentrum des Films ist der persönliche Kampf um den Glauben eines altklugen kleinen Mädchens, das zu Beginn die Ratio dem Glauben vorzieht.

 

Die unvergessliche Weihnachtsnacht (USA, 1940)

Der Film mit dem Originaltitel Remember the Night weckt allein durch sein Alter schon nostalgische Gefühle: gedreht in schwarz-weiß, aus der Zeit gefallen wirkende Dialoge und lange Kameraeinstellungen. Wer die Chance hat, den Film im Fernsehen oder irgendwo legal im Stream zu sehen, entdeckt aber auch ein Kleinod, das Juristerei und Weihnacht nicht ganz so stark miteinander verbindet, wie der vorgenannte Film, aber deutlich intensiver als die drei Farbfilme.

Darum geht’s: Insgesamt drei mal geht es vor Gericht, die erste Runde findet direkt zum Auftakt statt. Barbara Stanwyck als Kleinkrimineller soll der Prozess gemacht werden, doch Fred MacMurray als junger Staatsanwalt sorgt für eine Vertagung, um einen Freispruch einer vorweihnachtlich milden Jury zu vermeiden. Da Stanwyck anschließend die Feiertage in Haft verbringen müsste, bringt MacMurray die Kaution auf, um sie mit in die gemeinsame Heimatregion zu nehmen. Auf dem Weg dorthin verursachen sie einen Sachschaden, der vor einem lokalen Gericht verhandelt werden soll. Diese Hürde überschreitet das Duo kreativ, um anschließend famililäre Nestwärme zu erfahren und sich näher zu kommen. Der FIlm schließt dann mit der Fortsetzung des vertagten Prozesses.


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