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DS-GVO – zwei weniger ernste Gedanken (Update 25. Mai)

09. Mai 2018 · Beitrag von Árni Anwaldson in den Kategorien: Vermischtes

Im April 2016 wurde die EU-Datenschutzgrundverordnung verabschiedet, nach zweijähriger Übergangszeit tritt sie jetzt in Kraft. Praktische Ratgeber gibt es andernorts (z.B. bei den Landesdatenschutzbeauftragten der Länder), hier tragen wir einfach zwei weniger ernste Gedanken zusammen…

Sehr, sehr viele Wörter…

Die 10 Gebote, auf deren Basis sich eine Religion bilden konnte, liegen je nach Fassung bei rund 100 Wörtern.

Der vollständige Text der DSGVO umfasst – vom allerersten Wort „Verordnung“ über die stattlichen 173 Gründe bei der Erwägung und die vergleichsweise gering ausfallenden 99 Artikel bis zum abschließenden Nachnamen eines Unterzeichners („Hennis-Plasschaert“) – laut Wortzählung von Office 49.303 Wörter bei 393.641 Zeichen inkl. Leerzeichen.

Bitte ankreuzen: Der Weltuntergang kommt
☐ sicher ☐ vielleicht ☐ nicht

Die älteren Semester erinnern sich noch an den Jahrtausendwechsel, als IT-Systemadministratoren aufgrund des sogenannten Y2K-Problems nicht Silvester feiern durften. Die IT-Apokalypse blieb damals aus.*

Es gibt ja Stimmen, die sich ganz sicher sind, dass auch die DSGVO-Apokalypse wahrscheinlich ausbleiben wird. Ganz sicher sind wir aber erst in drei Wochen…

 

Update 25. Mai

Bislang, also gegen 15 Uhr, ist die Apokalypse tatsächlich ausgeblieben.

 

* In 20 Jahren kann das anders aussehen. Wer mehr wissen will, findet mit dem Suchbegriff 2038 problem ziemlich viele kluge Artikel.


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Über den Autor

Árni Anwaldson

Árni Anwaldson ist der Kolumnist der AnwVS. Mit spitzer Feder greift er Themen auf, die den hauseigenen Anwälten und sonstigen Mitarbeitern zu heiß sind. Er ist eine Kunstfigur, die durchaus Ähnlichkeit mit zwei oder drei bekannten Köpfen des Hauses hat…


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