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Kopf frei fürs Kerngeschäft – 3 Fachleute und ihre Sicht auf die Anwaltliche Verrechnungsstelle

19. Oktober 2016 · Beitrag von Torsten Paßmann in den Kategorien: Tagesgeschäft

Der Klassiker ist bekannt: „zwei Anwälte – drei Meinungen“. Quasi das Gegenstück dazu sind drei Fachleute, die tatsächlich nur eine gemeinsame Meinung haben. Deutliche Unterschiede ergeben sich dennoch – und zwar aus den unterschiedlichen Perspektiven. Also, was unterscheidet die Statements eines Werbetexters, eines PR-Praktikers und eines Vertriebsexperten?

Der Werbetexter: kurz und knackig

AnwVS: 3 Sichtweisen auf den Nutzen
Je nach Thema unterscheiden sich die Meinungen im Umfang statt der Aussage.

Täglich prasseln viele dutzende Werbebotschaften auf uns ein – bewusst und unbewusst. Um in so einem Umfeld überhaupt wahrgenommen zu werden, muss eine Botschaft kurz und knackig auf den Punkt kommen.

In der ersten Fassung wollte ich noch „Die AnwVS entlastet Anwälte im Alltag und macht den Kopf frei fürs Kerngeschäft.“ schreiben. Da in dem Satz ein „und“ vorkommt, handelt es sich mithin um zwei verbundene Sätze. Ziel verfehlt. Außerdem ist mir das Konstrukt mit 13 Wörtern immer noch zu lang und zu verschachtelt, auch wenn es innerhalb der für Journalisten üblichen Grenzen für gutes und verständliches Deutsch ist.

Noch knapper auf die Kernbotschaft verkürzt lautet mein Satz also:

„Die AnwVS macht den Kopf frei fürs Kerngeschäft.“

Der PR-Berater: das muss mehr Fleisch an den Knochen

Dieser eine Satz ist zwar inhaltlich richtig, geht aber naturgemäß zu wenig ins Detail. Einem Journalisten muss ich damit nicht kommen, der hat ja keine Ahnung, was wir konkret damit meinen. Ok, vielleicht als Headline einer Pressemitteilung, aber als reine Botschaft ist das zu wenig. Da muss eindeutig mehr Fleisch an den Knochen.

Wenn es wirklich auf den Punkt gebracht werden soll, das aber gleichzeitig mit notwendigen Details… Dann greife ich auf die Beschreibung aus dem Glossar zurück. Sie ist ausgewogen und wird mit leichten Umstellungen beiden Ansprüchen gerecht:

Die Auslagerung des Honorarmanagements an die AnwVS entlastet die eigene Buchhaltung einer Anwaltskanzlei und senkt die Kosten. Die Auszahlung von 100% der angekauften Rechnungssumme innerhalb eines Werktages führt zu sofortiger Liquidität; aufgrund einer verbindlichen Ankaufsprüfung gehören Honorarausfälle außerdem der Vergangenheit an.

Das sichert die Planbarkeit und gibt den Freiraum, sich ausschließlich auf die Beratung der Mandanten zu konzentrieren.

Die eigene Perspektive: es geht auch noch etwas detaillierter

Die Ergebnisse der beiden Vorredner sind schon ganz gut, aber für einen interessierten Anwalt immer noch zu knapp.

Für eine wirklich detaillierte Langfassung müssen wir auf die unsere Website (mit den Dienstleistungen als Ausgangspunkt) verweisen oder – in der interaktiven Variante – auf ein Gespräch mit unserem Team. In der Praxis setzen wir daher auf etwas, dass man auch gekürzte Langfassung nennen kann. Fernsehzuschauer kennen das Prinzip vielleicht aus der Vox-Serie Die Höhle der Löwen: Innerhalb von zwei, drei Minuten muss das Wesentliche gesagt sein. In diesem Sinne:

Wir finanzieren eingereichte Rechnungen grundsätzlich und in voller Höhe vor. Die Wartezeit für Honorare verringert sich durch uns deutlich – anstatt Tage und Wochen, oder vielleicht Monate, dauert es nur noch auf einen Tag. In der Folge kann die Kanzlei ihre Liquidität besser planen und sich besser auf die anwaltliche Beratung konzentrieren.

Mit diesem Service entlasten wir die Anwälte und ihre wichtigsten Mitarbeiter auch organisatorisch. Denn wer sein Honorarmanagement selber steuert, muss auch selber Zahlungseingänge überwachen, Zahlungen zuordnen und gegebenenfalls ausbleibenden Zahlungen nachtelefonieren oder Mahnungen verschicken. Weil wir uns um diese Aufgaben kümmern, fließen die wertvollen Ressourcen der Kanzlei vollständig in die Mandate.

Darüber hinaus gibt es weitere positive Nebeneffekte: Mandanten kennen das Prinzip der Verrechnungsstelle schon vom Arzt und zahlen schneller. Sollte eine Rechnung ausgemahnt sein, übernehmen wir auf Wunsch auch die nachfolgenden Schritte. Als Spezialisten für Honorarmanagement können wir sehr effizient eventuell notwendige Prozesse führen. Das Besondere dabei: Durch uns kann der Anwalt im Ernstfall auch als Zeuge aussagen.


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Über den Autor

Torsten Paßmann

Chefredakteur des Blogs. Verfügt über journalistische Erfahrung bei der Rheinischen Post und dem VentureCapital Magazin. War anschließend der Pressesprecher der Berentzen-Gruppe und steuerte dort auch die Investor Relations.


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