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AnwVS: ein freigestellter Frosch mit Grill und der Überschrift zum Artikel

Sommergrillen – drei AnwVS-Rezepte für passende Beilagen

14. Juni 2017 · Beitrag von Blog-Redaktion in den Kategorien: Kolumne

Es muss ja nicht immer gleich die große, weite Welt der Finanz- oder Rechtsdienstleistungen sein. Auch wenn der Sommer bislang eher unbeständig auftritt – kalendarisch ist die Sache eindeutig und Grillen gehört einfach dazu. Hier sind drei Rezepte für leckere Beilagen, getestet und für gut befunden wurden sie beim ersten AnwVS-Sommerfest.

Einblick: Erstauflage des AnwVS-Sommerfestes

Beim Sommerfest des AnwVS-Teams wurde gegrillt
Alexas_Fotos / Pixabay

Wenn aus dem Team heraus der Vorschlag kommt, die geschäftliche Lage nicht nur aktuell gut läuft, sondern auch perspektivisch… Kann die Firmenleitung dann den Vorschlag ablehnen, zusätzlich zur Weihnachtsfeier auch ein Sommerfest zu unterstützen?

Offensichtlich konnte sie es nicht, sonst gäbe es ja nicht diesen Blogbeitrag 😉 Anders als bei der Weihnachtsfeier, wo es für alle Kollegen das Rundum-Wohlfühlpaket gibt und sie sich um nichts kümmern müssen, gab es allerdings zwei Auflagen: Während Getränke und Grillgut gestellt werden, müssen sich die Mitarbeiter um den Rest kümmern, also die Beilagen und auch die Anfahrt zur Grillhütte im benachbarten Bensberg.

Tja, was soll man sagen? Die Kollegen, die sich „aus Gründen“ dispensieren ließen, wurden von den ebenfalls teilnehmenden Partnern und teilweise auch Kindern überkompensiert, die Chefs verabsentierten sich vergleichsweise früh (und der kinderlose harte Kern vergleichsweise spät), die Getränke waren dank eines Kühlwagens gut gekühlt, das Grillgut ausreichend und die Beilagen allesamt lecker (was sonst?).

Fotos haben wir nicht gemacht – offiziell wegen der Lichtverhältnisse, die für Handykameras nicht ausgelegt sind. Vielleicht aber auch, weil wir die seriöse Büroatmosphäre abgestreift haben und teilweise in seeeehr legerer Freizeitkleidung unterwegs waren. Als Ausgleich gibt es aber drei Rezepte. Et voilá!

Hummus*

  • 500 g Kichererbsen (Dose oder Glas, abgetropft)
  • 80 ml Tahin-Paste (Sesam-Mus)
  • 60 ml Zitronensaft
  • Salz („aus dem Handgelenk“)**
  • Kreuzkümmel („aus dem Handgelenk“)**
  • 2 Knoblauchzehen, halbiert
  • 1 EL Olivenöl
  • eine Prise Paprikapulver

Zubereitung: Puristen entscheiden sich für getrocknete Kichererbsen, die sich einlegen und aufkochen. Die Eiligen nehmen Kicherbsen aus dem Glas oder der Dose, die Abtropfflüssigkeit aber aufbewahren. Kichererbsen, Sesampaste, Zitronensaft, Salz, Kreuzkümmel und Knoblauch pürieren. Sollte die Masse zu trocken sein, nach Augenmaß Olivenöl und/oder die Flüssigkeit der Kichererbsen hinzufügen. Fertig.

Empfehlung: Hummus ist zwar sehr, sehr lecker, wirkt auf den ersten Blick für die meisten nicht sonderlich anziehend. Daher lieber etwas weniger machen, und das optisch nett anrichten. Dazu mit einer Platte statt einer Schüssel besser in die Breite statt die Tiefe gehen, auf der Masse ein paar Furchen ziehen, in diese Olivenöl träufeln, den Rest mit Paprikapulver verzieren und einige der nicht pürierten Kichererbsen zur Dekoration einsetzen – gerne ein paar Petersilienzweige. Für den Hausgebrauch, zum Beispiel als Vorspeise empfiehlt es sich, portionsweise Dessertteller zu nehmen und hier noch etwas Salat als Beilage zu ergänzen.

Elementar ist außerdem, dass es Fladenbrot gibt. Ob man dann das Hummus auf das Brot streicht oder mit dem Brot direkt aufnimmt… das ist Ansichtssache 😉

Lachsrolle mit Spinat und Frischkäse*

  • 200 g Lachs, geräuchert, dünn geschnitten
  • 180 g Rahmspinat (tiefgekühlt)
  • 200 g geraspelter Gouda (oder nach Geschmack)
  • 200 g Kräuterfrischkäse
  • 1 Ei

Da die reine Arbeitszeit ziemlich kurz ist (ca. 20 Min.), die Zeit im Kühlschrank aber ziemlich lang (ca. 8 Stunden), sind die gefüllten Lachsrollen perfekt geeignet, um sie auch nach Feierabend noch am Vorabend eines Firmengrillens vorzubereiten.

Zubereitung: Den aufgetauten Spinat mit dem Ei verquirlen, die Masse auf einem (selbstredend mit Backpapier ausgelegten) Backblech verteilen und mit Raspelkäse bestreuen. Dann bei 200 °C im vorgeheizten Backofen backen, bis der Käse braun wird (ca. 15 Min.). Anschließend komplett auskühlen lassen, mit dem Frischkäse bestreichen, mit Lachs belegen, zu einer festen Rolle rollen, mit Alufolie fest einpacken und abschließend über Nacht in den Kühlschrank legen. Danach die Rolle aus der Folie nehmen, in Scheiben schneiden, die Teile ggf. mit Zahnstochern fixieren und anrichten.

Nudelsalat mit Balsamico-Dressing*

  • 2 Beutel Tortellini (oder andere Nudeln, je nach Vorliebe)
  • 2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Packungen Kirschtomaten
  • 2 Pkt. Mozzarella-Minikugeln
  • 1 Bund Basilikum
  • 3 EL Olivenöl
  • Balsamico, Salz und Pfeffer („aus dem Handgelenk“)**
  • Honig (nach Geschmack, Menge „aus dem Handgelenk“)**

Ähnlich wie die beiden Rezepte zuvor ist auch dieses für schnelle Küche geeignet – wenig Zutaten, einfache Zubereitung. Also, währen die Nudeln wie gewohnt gekochen (und anschließend kalt abgeschreckt werden), die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, die Knoblauchzehen fein hacken, die Kirschtomaten und die Mozzarellakugeln halbieren, den frischen Basilikum grob hacken. Aus den Frühlingszwiebeln, dem Knoblauch, dem Basilikum und dem Olivenöl ein Dressing anrühren, selbiges mit Salz, Pfeffer sowie Balsamico (und je nach Geschmack auch Honig) abschmecken. Anschließend Tomaten, Mozzarella und Tortellini unterheben und dann mindestens eine Stunde durchziehen lassen. Nochmals abschmecken kann nicht schaden.

 

* Die Kollegen haben leider vergessen, zu den Mengenangaben auch die ungefähre Portionenzahl durchzukabeln. Also einfach mal ausprobieren.
** Für die Maßangabe
„aus dem Handgelenk“ gilt ebenfalls: einfach ausprobieren…


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